Italian Cheese Balls aka Salami Mozzarella Pizzabrötchen

Ein weiterer „Notfallsnack“, der bei uns immer gut ankommt, sind diese Salami-Mozzarella-Pizzabrötchen, auch liebevoll „Italian Cheese Balls“ genannt. Wirklich, die sind der perfekte Snack, wenn es mal schnell gehen muss oder spontan Besuch vorbeischaut. Sie lassen sich ganz fix zubereiten, sind unglaublich variabel in der Befüllung und absolut einfach in der Herstellung – also genau das Richtige für stressige Tage oder wenn man keine Lust auf stundenlanges Kochen hat.

Wir lieben diese Pizzabrötchen vor allem, weil man sie nach Lust und Laune anpassen kann. Mal mit scharfer Salami, mal mit mildem Kochschinken, mal noch ein paar Kräuter oder kleine Paprikastücke dazu – alles geht, alles schmeckt. Wer es vegetarisch mag, kann die Salami einfach weglassen oder durch gegrilltes Gemüse ersetzen. Mozzarella darf dabei natürlich nicht fehlen, denn er sorgt dafür, dass die Brötchen schön cremig und saftig bleiben. Der Käse zieht beim Backen herrliche Fäden und macht die kleinen Teigkugeln innen wunderbar weich, während sie außen leicht knusprig werden.

Die Zubereitung ist wirklich simpel: Teig vorbereiten oder fertigen Pizzateig nehmen, kleine Kugeln formen, leicht flachdrücken, befüllen, zuklappen und ab in den Ofen. Während sie backen, hat man genug Zeit, um schnell einen kleinen Dip zuzubereiten – zum Beispiel einen frischen Tomatendip, Kräuterquark oder einfach etwas Pesto. So wird aus dem schnellen Snack direkt eine kleine Mahlzeit, die man auf einem Tisch mit Freunden oder Familie wunderbar teilen kann.

Wir nutzen die Italian Cheese Balls nicht nur als schnellen Snack, sondern auch gerne für Picknicks, Spieleabende oder kleine Partys. Sie lassen sich hervorragend vorbereiten, man kann sie in einer Dose transportieren und warm oder kalt genießen. Besonders praktisch: Sie kommen bei Groß und Klein super an. Die Kombination aus Teig, würziger Salami und schmelzendem Mozzarella ist einfach zeitlos und funktioniert immer.

Für uns sind diese kleinen Pizzabrötchen mehr als nur ein „Notfallsnack“. Sie sind ein schneller Stimmungsaufheller, ein unkompliziertes Partyfood und einfach lecker. Manchmal muss es eben schnell gehen, aber das bedeutet nicht, dass man auf Geschmack verzichten muss. Im Gegenteil: Mit nur wenigen Zutaten, etwas Kreativität bei der Füllung und minimalem Aufwand hat man etwas, das richtig satt macht, glücklich macht und obendrein noch fantastisch aussieht.

Kurz gesagt: Salami-Mozzarella-Pizzabrötchen sind universell einsetzbar, blitzschnell gemacht, einfach anzupassen und ein echter Gewinner, wenn es darum geht, schnell etwas Herzhaftes auf den Tisch zu bringen. Probiert sie unbedingt aus – ihr werdet überrascht sein, wie schnell und einfach ein richtig leckerer Snack gezaubert ist!

Gefüllte Pizzabrötchen mit Salami und Mozzarella aka Italian Cheese Balls

Italian Cheese Balls – Gefüllte Pizzabrötchen

Die Variante hier ist eher mediterran angehaucht durch Mozzarella, dünne Salami und italienische Kräuter. Ihr könntet aber genauso eine „zünftige“ Variante mit Speck und Bergkäse machen oder eine „Mini Calzone“ mit etwas passierten Tomaten, Streukäse und Schinken. Oder „Griechisch“ mit Hackfleisch, Feta und Oliven? Einfach schauen, was der Kühlschrank hergibt, da kann man eigentlich alles machen.

Theoretisch könnte man das natürlich auch in einer süßen Version zaubern. Why not? Ein Stück dunkle Schokolade und Walnüsse könnte ich mir als Füllung gut vorstellen. Wer´s ganz verrückt will macht einfach 16 verschiedene Kugeln und lässt sie von außen gleich. Dann hat man ein lustiges Rätselraten.

Gefüllte Pizzabrötchen mit Salami und Mozzarella aka Italian Cheese Balls

Salami Mozzarella Pizzabrötchen aka Italian Cheese Balls

Ein kleiner, feiner Snack – auch wenn´s mal schnell gehen muss!
5 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten
Gericht: Snacks & Fingerfood
Stil: Mediterran
Portionen: 16

Zutaten

  • 1 Dose Aufbackbrötchen
  • 1 Packung Mozzarella
  • 8 Scheiben dünne Salami
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL italienische Kräuter
  • geriebener Parmesan

So funktioniert´s

  • Zuerst heizt ihr euren Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. So ist der Ofen rechtzeitig auf Temperatur, und eure Pizzabrötchen oder Biskuitrolle backen gleichmäßig und bekommen die perfekte Farbe und Konsistenz – außen leicht knusprig, innen schön saftig.
  • Danach teilt ihr die 8 Aufbackbrötchen jeweils noch einmal in der Hälfte, sodass ihr insgesamt 16 kleine Brötchenhälften bekommt. Genauso halbiert ihr die Salamischeiben, damit jede Brötchenhälfte eine Portion bekommt. Den Mozzarella schneidet ihr in 16 gleich große Stücke, damit die Füllung später gleichmäßig verteilt ist und beim Backen schön schmilzt. So hat jeder kleine Pizzasnack die perfekte Größe und Zusammensetzung – außen knusprig, innen cremig und aromatisch.
  • Jetzt schnappt ihr euch immer so ein Stück vom Teig und drückt ihn mit den Finger in eine runde, flache Form. Da kommt jetzt erst die Salami und dann der Mozzarella rein und es wird zugedrückt. Am Ende die Kugel in Form rollen, dann hält es auch besser. Das macht ihr jetzt mit allen 16 Stücken.
  • Die fertigen Kugeln kommen auf ein Backblech mit Backpapier. Jetzt rührt ihr in einer Tasse das Öl mit den Kräuter zusammen an und pinselt damit eure Kugeln ein. Zum Abschluss mit Parmesan bestreuen.
  • [cap id=“attachment_7″ align=“alignnone“ width=“300″]Fertig garniert und ab in den Ofen![/cap]
    Gefüllte Pizzabrötchen mit Salami und Mozzarella aka Italian Cheese Balls
  • Für ca. 15–20 Minuten in den Ofen geben, bis sie leicht goldbraun sind und der Käse schön geschmolzen ist. Achtet darauf, dass die Brötchen außen knusprig, aber innen noch saftig bleiben. Zwischendurch könnt ihr den Backfortschritt beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden. Sobald sie fertig sind, riecht ihr schon dieses herrliche Aroma von geschmolzenem Mozzarella, würziger Salami und frischen Kräutern – ein echter Genuss schon beim Backen!

Tipps & Tricks

1. Teig optimal vorbereiten
Auch fertiger Hefeteig sollte vor der Verarbeitung auf jeden Fall auf Zimmertemperatur kommen. Klingt banal, aber das macht einen riesigen Unterschied. Wenn der Teig zu kalt aus dem Kühlschrank kommt, ist er fest, zieht sich zurück und lässt sich nur schwer formen. Ihr werdet merken, dass er dann eher „bockig“ ist und eure Brötchen ungleichmäßig werden. Lasst den Teig also einfach 15–20 Minuten liegen, während ihr die Küche vorbereitet, die Füllungen schneidet oder schon einmal die Arbeitsfläche leicht bemehlt. So könnt ihr ihn locker ausrollen, teilen und in Form bringen. Außerdem bleibt der Teig später beim Backen viel luftiger und fluffiger, weil die Hefe schon aufgewacht ist.
Ein kleiner Profi-Tipp: Wer mag, kann den Teig nach dem Ausrollen noch kurz gehen lassen, bevor er gefüllt wird. 5–10 Minuten reichen oft schon, damit der Teig noch etwas aufgeht und die Brötchen nach dem Backen eine perfekte, leichte Krume haben. Gerade bei fertigem Teig merkt man diesen kleinen Unterschied deutlich – die Brötchen fühlen sich dann richtig frisch und selbstgemacht an, fast wie beim Bäcker.

2. Füllung clever platzieren
Mozzarella und Salami – das Dreamteam für alle Pizza-Liebhaber! 😍 Aber Vorsicht: Der Käse will beim Backen manchmal gerne auslaufen. Damit euch das nicht passiert, immer den Mozzarella in der Mitte der Brötchen platzieren und mit der Salami leicht ummanteln. Anschließend die Teigränder gut verschließen und die Brötchen auf der Nahtseite leicht andrücken. So bleibt alles schön innen, der Käse schmilzt herrlich cremig und die Brötchen behalten ihre Form.
Kleiner Extra-Tipp: Wer es besonders saftig mag, kann vorher ein kleines Stück Butter auf die Teigunterseite geben oder ein paar Tropfen Olivenöl in die Füllung mischen. Das sorgt dafür, dass die Brötchen beim Backen innen richtig weich und aromatisch werden. Auch ein Hauch von Kräutern, wie Oregano oder Thymian, in der Füllung gibt den Brötchen noch eine mediterrane Note. Wir machen das oft spontan, je nachdem, was im Küchenschrank liegt – so schmecken die Brötchen jedes Mal ein bisschen anders und bleiben spannend.

3. Ofen & Backen
Die richtige Backtemperatur macht den Unterschied zwischen „ganz nett“ und „Wow, die sind perfekt!“ Unsere Empfehlung: 180–200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene. So werden die Brötchen außen schön knusprig, bekommen eine appetitliche Farbe und bleiben innen fluffig. Wer will, kann die Oberseite vor dem Backen noch leicht mit Olivenöl bestreichen oder etwas grobes Meersalz und getrocknete Kräuter darüber streuen – das gibt nicht nur einen hübschen Look, sondern auch noch extra Aroma.
Während des Backens lohnt sich ein Blick durchs Ofenfenster. Wenn die Brötchen goldbraun sind und der Käse anfängt zu schmelzen, sind sie perfekt. Übrigens: Bei größeren Mengen lohnt es sich, die Brötchen auf zwei Bleche verteilt zu backen, sonst backen die unteren eventuell nicht gleichmäßig. Wir haben das schon oft erlebt – die obere Reihe perfekt, die untere etwas heller. Kleine Küchenkatastrophen, die man aber easy vermeiden kann!
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Gefüllte Pizzabrötchen mit Salami und Mozzarella aka Italian Cheese Balls
Gefüllte Pizzabrötchen mit Salami und Mozzarella aka Italian Cheese Balls

Passende Dips und Soßen dazu?

Zwiebel Speck Butter Rezept
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Kürzlich gab es mal wieder frisches Baguette und dazu haben wir ein Auberginencreme Rezept probiert. Zusammen mit Schafskäse und Oliven gibt das einen wirklich tollen Dip. Den haben wir sicher nicht zum letzten Mal gemacht haben. Frisches Brot und dazu ein leckerer Dip, da kommt doch direkt Freude auf oder? Wir lieben das auf jeden Fall. Genau deshalb gibt es bei uns auch bei fast jedem „Event“ ein frisches Brot oder Baguette. Dazu ein, zwei, drei selbstgemachte Aufstriche. So wie dieses Auberginencreme Rezept das wir kürzlich probiert haben.

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  1. Pingback: Schnelle Fingerfood Rezepte - 5 Tipps & Tricks für eure Partyhäppchen - Die Küche brennt

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