Joghurt Brot Rezept – Brot backen im Topf

Werbung / Wir haben schon häufiger mal ein Brot mit Joghurt oder Buttermilch gebacken. Nach ein paar Versuchen haben wir jetzt „unser“ perfektes Rezept für ein knuspriges, fluffiges Joghurt Brot gefunden. Komplett ohne Weizenmehl. Dafür mit Roggenmehl und Dinkelmehl.

Krustenbrot im Topf backen
Leckeres Brot mit Kruste

Joghurt Brot Rezept – Backen im Topf

Ein Brot mit Weizenmehl und Joghurt haben wir schon häufiger gebacken und auch für sehr gut befunden. Jetzt wollen wir aber generell eher auf Roggen-, Dinkel- oder Emmermehl umsteigen. Ihr kennt sicher schon unser Emmermehl Brot Rezept? Da wird ein Brot schnell eher etwas trockener und weniger „fluffig“, wenn der Weizen fehlt. Darum ist Joghurt im Brot eine ganz wunderbare Option, um das etwas zu umgehen.

Das Brot wird außen wunderbar knusprig und innen ist es immer noch fluffig und weich. Erinnert einen dann schon eher an ein normales Weizenmischbrot. Sehr nice! Die Kruste könnt ihr natürlich auch noch etwas dunkler „bräunen“ lassen, das kann man ganz nach persönlichem Geschmack machen. Auch könnt ihr da einfach wilde Muster ins Brot schneiden. Auch Herzen sind möglich. Das Ergebnis ist dann immer eine kleine Überraschung.

Wenn wir übrigens mal Lust auf Weizenmehl und etwas weniger Hefe haben, backen wir gerne das Brot von foodwithlove nach. Eine super knusprige Joghurtkruste.

Joghurt Brot Rezept - Brot backen im Topf

Joghurt Brot Rezept – Brot backen im Topf

Ein knuspriges und gleichzeitig fluffiges Joghurt Brot im Topf gebacken.
3.96 von 22 Bewertungen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde 10 Minuten
Gehzeit: 3 Stunden
Gesamtzeit: 15 Minuten
Gericht: Backen, Brot
Stil: Klassisch
Tags: Backen, Brot, Dinkelmehl, Hefe, Joghurt, Roggenmehl
Portionen: 1 Brot

Zutaten

  • 250 g Roggenmehl (Typ 1370)
  • 550 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 150 g Joghurt (1,5%)
  • 350 ml Wasser (lauwarm)
  • 20 g Hefe (frisch)
  • 1 TL Honig
  • 3 TL Salz

Zubehör

  • 1 Topf mit Deckel (beides backofenfest)

So funktioniert´s

  • Zuerst rührt ihr eure Hefe im lauwarmen Wasser solange bis sie sich auflöst.
  • Gebt dann die restlichen Zutaten dazu und knetet alles mit eurer Küchenmaschine ca. 5 Minuten ordentlich durch.
  • Dann lasst ihr den Teig in einer großen Schüssel mit einem Geschirrtuch darüber gehen. Auch gut: Im geschlossenen Backofen gehen lassen (natürlich ist der dann aus!). Mindestens 1h Gehzeit, am besten 3h. Ihr könnt den Teig aber auch über Nacht gehen lassen. Das Brot wird durch mehr Zeit feinporiger.
  • Den Teig nun einfach mehrmals falten und dann zu einem runden Brot formen. 
  • Gebt in euren Topf unten etwas Mehl und legt euer Brot hinein. Es sollte seitlich etwas Platz sein und nach oben natürlich ausreichend.
  • Bestäubt das Brot leicht mit Mehl von oben und schneidet mit einem Messer einige Schnitte ins Brot.
  • Deckel auf den Topf und ab mit dem Brot in den Backofen. Das Brot „heizt“ quasi mit dem Ofen auf und ihr stellt es kalt rein. Stellt euren Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze und lasst es für ca. 60 Minuten backen.
  • Nun müsst ihr ein bisschen dabei bleiben: Nehmt den Deckel (Achtung heiß!) vom Brot und lasst es nochmal so 10-12 Minuten bei 220 °C Ober/Unterhitze bräunen.
  • Wenn es euch braun genug ist, aus dem Backofen nehmen und direkt aus dem Topf holen und dann auf einem Gitter auskühlen lassen.

Tipps & Tricks

So haben wir unser Brot eingeschnitten:
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Habt ihr unser Rezept probiert?Dann markiert uns doch auf Instagram mit @diekuechebrennt und #diekuechebrennt! Wir freuen uns auf eure Ergebnisse!
 

Back to the roots: Handschneidemaschine

Vor über einem Jahr haben wir bei der Sliced Kitchen Aktion von Zorra die Graef H9 aka den „Manuellen Allesschneider“ gewonnen. Schon länger wollten wir unsere alte elektrische Brotschneidemaschine ersetzen, aber irgendwie konnten wir uns noch nicht so ganz entscheiden. Plötzlich gewannen wir dann eine „Handschneidemaschine“……… wie Oldschool??

Der Gedanke war zwar ganz kurz vorhanden, aber mittlerweile LIEBEN wir die Maschine. Ohne Witz.. das Teil ist prima und man braucht hier wirklich keine Elektronik. Wir haben die Maschine sogar damals mit zum Food.Blog.House nach Holland geschleppt. Wieso auch nicht? Ist super handlich und robust! Und außerdem total fesch oder??

Das Teil bekommt wirklich alles klein und schneidet mega scharf. Für den normalen Gebrauch reicht das wirklich 3x aus und wenn man nicht gerade täglich 100 Scheiben Schinken schneiden muss…….. wieso nicht einfach per Hand schneiden? Wir sind auf jeden Fall immer noch in Love und deshalb gibt´s heute diese kleine „Liebeserklärung“ an unsere H9.

Graef Manueller Allesschneider Manuelle H9, Silber
  • Vollmetallausführung
  • 190 mm Ø gezahntes, voll durchgehärtetes Edelstahlmesser
  • Handkurbel mit Echtholzgriff
  • Schnittstärkeneinstellung 0 -15 mm
  • Besonders geeignet für Brot
Sale
Graef Manuelle H 93 Allesschneider H93EU Rot
  • Der Allesschneider H 93 von Graef in edlem Rot ist genau der richtige Küchenhelfer für alle, die nachhaltig mit Lebensmitteln umgehen und auf solide Verarbeitung sowie funktionales Design wertlegen.
  • Dieser edle Retro-Allesschneider eignet sich ideal für Brot, Wurst, Käse, Obst oder Gemüse und macht dabei am Frühstückstisch, beim Abendbrot aber auch an Partybuffets immer eine gute Figur.
  • Die Kurbel mit Echtholzgriff ist leichtgängig und liegt gut in der Hand. Die Sauggummifüße verleihen stets einen festen Stand.
  • Das 190mm Edelstahl-Wellenschliffmesser der Manuale geht auch nach jahrelangem Gebrauch durch jedes Schneidgut wie durch Butter. Die Dicke der Scheiben ist leicht einstellbar, von hauchzart bis 15 mm.
  • Zudem ermöglicht es der mitgelieferte Restehalter auch kleines Schneidgut, z. B. Radieschen oder die Enden von Brot- und Käselaiben, gefahrlos ans rotierende Messer zu führen.

Lust aufs Nachmachen?
Dann pinnt unser Rezept doch bei Pinterest für später!

Joghurt Kruste mit Dinkel & Roggen
Joghurt Brot Rezept

Transparenz / Dieser Beitrag enthält Werbung für Graef. Das Produkt haben wir vor über einem Jahr auf einem Blog gewonnen. Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde aber keinerlei Einfluss genommen und er entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung und Erfahrung. Außerdem enthält dieser Post Affiliate Links. Beim Kauf über einen solchen Link entstehen euch keinerlei Mehrkosten, ihr unterstützt aber gleichzeitig unseren Blog damit.

7 Comments

  1. zorra

    5 Sterne
    Das Brot sieht Klasse aus und freut mich, dass ihr Spass mit der H9 habt.

  2. Liebe Ann-Kathrin,
    ich würde das Brot gerne in meinem Topf nachbacken, habe jedoch nur eine kleine Ausführung eines Gusseisentopfes von 1,8L.
    Meine Frage wäre nun, wie groß ist denn der im Rezept verwendete Topf im Durchmesser und in der Höhe (oder das Fassungsvermögen in L)?
    Vielen dank im voraus
    Gruß Mia

    • Die Küche brennt

      5 Sterne
      Hey Mia, also der Topf war 24cm Breit und hat 5,5 L oder so Fassungsvermögen. Ich hoffe das hilft weiter 🙂 Wir hatten übrigens keinen Gußeisernen Topf, sondern einen „ganz normalen“ verwendet. Wichtig ist nur, dass auch der Deckel in den Backofen darf. Werde das demnächst nochmal extra fotografieren und im Rezept auch ergänzen – Danke dir für das Feedback! LG und viel Erfolg mit deinem Brot 🙂

  3. hannelore wulff

    Das hört sich alles sehr gut an.Das Joghurtbrot werde ich mal probieren.

  4. Franz

    Ich würde unbedingt ein Backpapier im Bräter verwenden oder dann den Bräter vorheizen. Wir haben jetzt ein Brot ohne Boden 🙈

    • Die Küche brennt

      5 Sterne
      Hey Franz, Brot ohne Boden ist natürlich schwierig.. außer man möchte es mit etwas füllen 🙂 Spaß beiseite… hattest du unten etwas Mehl in den Topf gegeben? Damit ging das bisher bei uns einwandfrei.

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