Urlaubsbericht KAT Walk – Weitwandern durch die Kitzbüheler Alpen

01/08/2019
Artikel aktualisiert am 09.11.2019

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Urlaubsbericht KAT Walk – Wir haben die letzten drei Jahre einen Teil unseres Urlaubs in den Kitzbüheler Alpen verbracht. Dieses Jahr sind wir erneut die Genießer Tour vom KAT Walk gelaufen und möchten auch natürlich auch auf dem Blog etwas davon zeigen. Auf Instagram gab es einiges an Bildern und Stories bereits vor ab.

Wir lieben Wanderurlaub

Weil Berge hoch = Kopf frei! Ganz einfache Rechnung oder? Uns gefällt einfach das Gesamtpaket am Wandern sehr: Natur pur, Bewegung draußen, Frischluft, tolles Essen, nette Leute und einfach immer wieder besondere Erlebnisse. Deshalb verschlägt es uns auch immer wieder zurück in die Berge, vor allem oft in die Kitzbüheler Alpen.

Nachdem wir vor 2 Jahren bereits die 1-3 Etappe des alpinen KAT Walks gelaufen sind, haben wir uns letztes Jahr zusammen mit einem Freund auf die Genießer-Tour mit Etappe 4-6 getraut. Die hat uns auch sehr gut gefallen und da wir in diesem Jahr noch eine Wander-Neueinsteigerin mit in unserem Team hatten, ging es nochmal auf die etwas leichtere Tour. Grundsätzlich ist der KAT Walk für geübte Wanderer mit passender Ausrüstung gedacht.

Was ist eigentlich der KAT Walk?

Ein Weitwanderweg durch die Kitzbüheler Alpen, den man in verschiedenen Varianten laufen kann. Quasi all-inklusive Wandern, da man im Vorfeld feste Unterkünfte bucht und das Gepäck wird einem immer nach transportiert. Man bucht im Vorfeld quasi bereits Hotels und einen Transportservice fürs Gepäck. Das war´s!

Anreise – Aschauer Hof z’Fritzn

Wir sind wie auch in den letzten 2 Jahren wieder mit der Bahn angereist. Das geht hier ganz prima und auch ganz unkompliziert, weil man keine weiten Wege hat. Wir hatten recht entspannte Fahren und konnten einfach chillig lesen oder quatschen statt im Auto zu sitzen.

Somit kamen wir dann nach einer kurzen Taxi Fahrt am Aschauer Hof in Aschau an. Den Aschauer Hof hatten wir uns bewusst wieder als Starthotel ausgesucht, weil es uns im Vorjahr dort so gut gefallen hat. Direkt am Berg gelegen, im urigen Aschau und ein super herzliches Hotel. Bei der mega Hitze hat es uns auch sofort wieder in den Hotelpool getrieben – ein Träumchen!

Die Zimmer wurden neu renoviert und wir hatten ein wunderschönes Zimmer mit großem Balkon und einem tollen Badezimmer. Riesige Regendusche <3 Vom Frühstück bis Abendessen war es wieder sehr lecker dort und wir können jedem den Aschauer Hof als Startpunkt empfehlen. Aber lest jetzt alles zu unserem Urlaubsbericht KAT Walk 🙂

Wandertag 1 – Von Aschau nach Kitzbühel

Bei Kaiserwetter ging es früh direkt los auf den Berg. Wir waren noch frisch, es sollte verdammt heiß werden und los ging´s. Die Besonderheit an dieser Etappe ist die Streif-Rennstrecke an der man beim Abstieg entlang wandert. Davor gab es sehr viel Wiesenwege, Waldwege und ganz tolle Steige. Wir lassen hier einfach Bilder sprechen, weil die einfach am schönsten das Feeling rüberbringen.

Als Einkehrtipp auf der Strecke haben wir die „Hochbrunn Alm“ für euch. Eine Alm, die auch für Skifahrer im Winter offen ist und eine geniale Mischung aus urig und modern ist. Wunderschön renoviert, super viel Holz und einfach nur gemütlich. Wir saßen bei herrlichem Wetter mit Kaiserschmarrn, Gröstl und Brotzeitplatten draußen und haben es uns gut gehen lassen.

Beim Abstieg trifft man hier doch einige Leute, da viele mit der Bahn hoch fahren, um sich auf die Spuren des legendären Hahnenkamm-Rennens zu begeben. Es gibt viele Schautafeln, auf denen man alles mögliche rund um das Weltcup Rennen erfährt. Und irgendwann… nach 16,5 km kamen wir dann in unserem Hotel in Kitzbühel an.

Untergebracht waren wir im Sporthotel Reisch, welches wirklich mitten in Kitzbühel ist. Ein großes Haus, tolle Zimmer und wirklich geniales Essen. Das Frühstücksbuffet war gigantisch!

Wandertag 2 – Kitzbühel nach St. Johann in Tirol + ein Tag Pause

Der erste Tag steckte uns schon etwas in den Gliedern und wir hatten für den Tag wieder um die 38 °C gemeldet. Somit haben wir beschlossen, dass wir den ersten Anstieg durch den Wald ganz normal laufen würden und danach die Bergbahn nehmen wollen.

Das Waldstück war ordentlich anspruchsvoll und die zwei Mädels haben sich dann über die Bahn gefreut. Die beiden Herren haben sich aber tapfer den ganzen Berg hochgekämpft und ordentlich geschwitzt. Eine kleine Erfrischung auf dem Kitzbüheler Horn kam da gerade recht. Danach haben wir uns dann an den Abstieg über einen ganz tollen Steig gefreut. Mega aufregend und gigantische Sicht, das hat uns so Spaß gemacht!

Als Belohnung gab es dann wieder eine ordentliche Stärkung auf der Harschbichl Alm. Von dort ging es dann mit der Bahn in Richtung Tal, da an dem Tag noch Gewitter gemeldet war. Im letzten Jahr sind wir normal runter gelaufen und hatten dort die Stanglalm entdeckt, die wir auch absolut empfehlen können. Eine weitere Besonderheit auf der Strecke ist der Alpenblumengarten, der sich unterhalb vom Kitzbüheler Horn befindet.

Infos zur Route:
Streckenlänge: 17 km    //    Höchster Punkt: 1.996 m
Aufstieg: 1.250 m    //    Abstieg: 1.350 m

Den nächsten Tag hatten wir uns als Erholungstag einplant und waren direkt mal am Vormittag auf dem Marktplatz unterwegs, denn dort war ein Food Markt mit vielen tollen Ständen. Nach ein bisschen gucken, schlendern und probieren ging es dann ab ins Schwimmbad.

Am späten Nachmittag haben wir dann noch eine kleine E-Bike Tour zu zweit gemacht. Das hat echt mega Spaß gemacht und man kommt sich auf jeden Fall sehr sportlich vor, wenn man mit einem E-Bike einen Berg hochradelt 🙂

 

Wandertag 3 – St. Johann in Tirol nach St. Ulrich am Pillersee

Ein weiterer Wandertag stand uns bevor und der hat besonders viel „grün“ zu bieten wie wir vom Vorjahr wussten. Man wandert hier ein bisschen anders als die Tage zuvor. Denn die Höhenmeter ziehen sich etwas mehr über die Strecke und man läuft in einem leichten auf und ab.

Die Strecke läuft dann über ein einsames Plateau, Almweiden, Wälder und durch Latschenkieferflächen. Man muss sich teilweise durchs Gebüsch wursteln und die Wege sind sehr schmal. Es ist aber eine wundervolle Strecke und ergänzt die gesamte Strecke toll.  Mit Menschen und Almen bzw. Einkehrmöglichkeiten ist hier nicht viel los und man sollte sich ein Lunchpaket mit nehmen bzw. muss bis kurz vor dem Ende aushalten.

Denn da kommt die kleine ultra-urige Winterstelleralm, die wir auch schon im letzten Jahr besucht hatten. Kaiserschmarrn, Wurstbrote und ordentlich Getränke wurden getankt und ab ging es weiter nach St. Ulrich. Dort haben wir im Strasserwirt unsere Unterkunft gehabt. Der hat uns grundsätzlich auch gut gefallen, ein bisschen Abstriche gibt´s für die Lage und das Frühstück. Am nächsten Tag ging es mit dem Taxi zum Bahnhof und ab nach Hause. Schön war´s mal wieder in AT.

Infos zur Route:
Streckenlänge: 19 km    //    Höchster Punkt: 1.550 m
Aufstieg: 1.000 m    //    Abstieg: 800 m

Fazit: Der KAT Walk ist ein wunderschöner Weitwanderweg mit ganz besonderen Strecken. Jede Strecke ist irgendwie anders und hat ihre Besonderheiten. Wir lieben vor allem die vielen tollen Steige, Waldwege und die Ruhe auf den Wegen. Dazu die mega Gastfreundschaft in Österreich und das gigantische Essen! Wir könnten direkt wieder los und fürs nächste Jahr liebäugeln wir schon mit der nächsten Route .. nämlich dem Koasa Trail! 🙂

Transparenz / Wir wurden vom KAT-Walk Team bei dieser Reise unterstützt. Vielen Dank dafür! Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde aber keinerlei Einfluss genommen und er entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung und Erfahrung. Wir würden uns freuen, wenn ihr die Marken und Firmen unterstützt, die uns hier unterstützen.

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